Die erste jamSESSION im „GLEIS11″ 10.05.2019

Die erste Veranstaltung im „GLEIS11 Kultur & Integration im Bahnhof“ mit unserer jamSESSION hat mich voll geflasht. 12 Jahre gemeinnützige Arbeit für meine Heimatstadt Bergheim zogen in meinen Gedanken an mir vorbei. Ein Jahr lang hatte ich vor der Gründung der Session nach so einem Ort gesucht und in Bergheim nicht gefunden (von 2006-2007). In drei engen Kneipen und in einem Lokal wo wir uns selber eine Bühne einbauen durften, sammelten wir unsere Erfahrungen…
…und jetzt auf einmal ist alles da! Eine richtige Bühne mit der dazu gehörigen kompletten Technik. Die Freude in meinem Herzen kann man sich gar nicht vorstellen.

Drei Jahre habe wir und ich uns mit dem Verein „Bürger für Quadrath-Ichendorf e.V.“ um den Erhalt und die Nutzung dieses alten Bahnhofsgebäudes gekümmert. An einem Punkt wo keine Einigung erzielt wurde hat sich dieser Verein dann leider aufgelöst. Den Verein selbst zu übernehmen war nicht ratsam für mich, weil ich schon in so vielen Projekten tätig bin und mir und der jamSESSION das nur geschadet hätte. Einen Dank an den Vorstand dieses ehemaligen Vereins, dem ich heute noch großen Respekt zolle.
Jetzt sollte es wohl auch nicht mehr weiter gehen, dachte ich, bis Peter Hirseler in seiner Funktion als Politiker fragte, was mit dem Bahnhof in Quadrath-Ichendorf sei. Von da an ging alles sehr schnell.
Spätere Treffen folgten, gemeinsam mit Anika Kerskens (Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin B.A. – Schwerpunkt: Kunst und Kultur vor Ort) und brachten an den Tag, dass die jamSESSION als fester Programmpunkt in den Bahnhof einziehen darf. Einen großen Dank an allen Beteiligten, an die Entwicklungsgesellschaft Bergheim gemeinnützige GmbH, an die verantwortlichen Herren aus dem MEDIO die ihre Zustimmung dazu gegeben haben. Und natürlich auch an Peter Hirseler und alle, die ich jetzt noch vergessen habe. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit der EG-BM und den Verantwortlichen dieser GmbH.

Bei der ersten jamSESSION im GLEIS11 am 10. Mai 2019 waren einheitlich alle Beteiligten der Auffassung, dass diese Location das Beste ist, was dieser Veranstaltung passieren konnte. Alle beteiligten Musiker sind an diesem Abend begeistert und zufrieden, sowie mit einer positiven bleibenden Erinnerung an diesen Ort, nach Hause gefahren. Der Abend war mal wieder für viele eine Begegnung mit anderen Musikern, die sie vorher noch nicht kannten. Fünf Bands formierten sich aus unterschiedlichen Musikern die sonst nicht zusammen spielen und unterschiedlichen Stilrichtungen, diesmal überwiegend Blues und Rock.

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